Was wir wollen



Zum Schutz der Bevölkerung erachten wir einen Mindest-abstand zwischen Wind-energieanlagen und Wohn-gebäuden für erforderlich, der entweder 500 Meter oder das Fünffache der Nabenhöhe (Turmhöhe ohne Rotorblätter) beträgt. Diese Massgabe erachten wir als verhältnis-mässig und notwendig.
Die Bevölkerung von Wartau soll beim Mindestabstand mitreden können.
Über uns

Visualisierung
Fontnas - Blickrichtung Balzers
Dorf Weite, im Hintergrund Dorf Balzers
Dorf Azmoos, Blickrichtung Trübbach
Blickrichtung Seidenbaum Trübbach und Weite
Weite, Blickrichtung Rheinau
Bedenken
Randregion Alpenrheintal
Mit dem geplanten Bau von ca. 90 Windrädern zwischen Chur und Heerbrugg wird die Landschaft und Lebensqualität des Alpenrheintals unverhältnismässig stark entwertet.
Einschränkung der Wohnattraktivität
Die Lärmbelastung betrifft die ganze Gemeinde Wartau, insbesondere die beiden Dörfer Weite und Fontnas. Diese sind bereits heute - zusammen mit Trübbach - am stärksten vom Lärm betroffen, verursacht durch Auto-, Eisenbahn- und Pendlerverkehr.
Fledermäuse
Im Wartau sind rund 20 Fledermausarten nach-gewiesen. Damit gehört die Gemeinde zu den artenreichsten Gegenden auf der Alpennordseite - so wirbt sie auf dem Sagen- und Geschichtenweg. Der Flugraum dieser seltenen Tiere in unserem engen Tal wird durch die Windräder weiter eingeschränkt.
Biodiversität
In unserem Talabschnitt konzentrieren sich Zugvögel und ziehende Insekten-schwärme auf einen schmalen Korridor. Deshalb führen hier Windräder zu höheren Verlusten als in flachen Landschaften.
Entwertung von Wohneigentum
Gemäss Hauseigentümer-verband Winterthur beträgt die Wertverminderung von Wohneigentum bei einem Abstand von 300 Meter 25 % und bei 1000 Meter immer noch 8 %. Die Amortisation von privaten PV-Anlagen wird erschwert.
Eingriffe in die Landschaft
Mit einer Nabenhöhe von 149 Meter und einem Rotor-durchmesser von 162 Meter sind die Windräder 3,5-mal höher als die Hochspannungs-masten entlang der Autobahn und überragen damit das Dorf Oberschan um 20 Meter.
Bedrängnis der Bewohner
Diese Bauten schmälern den offenen und optischen Freiraum der Talebene und verursachen damit eine bedrängende Wirkung auf die Menschen.
Angst vor Gesundheitsrisiken
Die Sorgen über mögliche Gesundheitsrisiken durch Emissionen - Schall (hörbar), Infraschall (nicht hör- aber wahrnehmbar) und Schatten-wurf (Flimmerschatten) sind ernst zu nehmen.
7% Strom aus Windkraft
Gemäss Bund soll bis ins Jahr 2050 rund 7% des Strom-verbrauchs durch Windenergie abgedeckt werden. Dazu bräuchte es schweizweit ca. 430 weitere Anlagen, wie bei uns geplant sind. Rechtfertigt sich dafür der Ausverkauf des Alpenrheintals?
Schutz des Kulturlandes ist von zentraler Bedeutung
Im Wartau werden Kartoffeln für über 30'000 Menschen angebaut. Damit leistet die Rheinebene einen wichtigen Beitrag zur regionalen und nationalen Versorgung. Diese wertvollen Ackerflächen müssen konsequent vor PFAS-Kontamination sowie Überbauung geschützt werden.


